Trägerverein

Der Träger der Jugend- und Drogenberatung Wolfsburg ist der gemeinnützige Verein "Hilfe für gefährdete Menschen e.V.", der seit 1970 besteht. Er gründete 1982 die Beratungsstelle und ist seitdem auch Mitglied im Paritätischen und im Fachverband Drogen und Suchthilfe (FDR).

Organisation

"Hilfe für gefährdete Menschen" ist ein nicht-wirtschaftlicher Verein, der seine Ziele und Aufgaben in einer Satzung formuliert hat und in das Vereinsregister des Amtsgerichts Braunschweig (VR 100378) eingetragen ist. Im Zusammenhang mit der Gemeinnützigkeit, dient diese Organisationsform der Jugend und Drogenberatung - wie vielen anderen kleinen und mittelgroßen Einrichtungen - als Grundlage für ihre Arbeit.
In § 52 Abgabenordnung (AO) wird Gemeinnützigkeit folgendermaßen definiert: "Eine Körperschaft verfolgt gemeinnützige Zwecke, wenn ihre Tätigkeit darauf gerichtet ist, die Allgemeinheit auf materiellem, geistigem oder sittlichem Gebiet selbstlos zu fördern."

Der Verein betreibt ausschließlich die Jugend- und Drogenberatung in Wolfsburg. Durch dieses Organisationsmodell und das Fehlen einer übergeordneten Struktur, ist es dem Verein möglich, die Jugend- und Drogenberatung Wolfsburg politisch unabhängig und weltanschaulich neutral als Zweckbetrieb zu führen. Die Organisation ist schlank und flexibel, die Arbeit orientiert sich an wissenschaftlichen Standards der modernen Suchthilfe.

Die Mitgliedschaft im Paritätischen und im Fachverband Drogen und Suchthilfe (FDR) als unabhängige Organisation fördern die organisatorische und inhaltliche Verbindlichkeit.

Im Verein engagieren sich über 20 Mitglieder. Der ehrenamtliche Vorstand wird alle 2 Jahre von den Mitgliedern gewählt und besteht momentan aus:

Joel Balazsi-Kraus
1. Vorsitzender
Maximilian Woltering
2. Vorsitzender
Elke Braun
Schriftführerin
Sylvia Wesner
Beisitzerin
Katharina Butzke
Beisitzerin

Mitgliedschaft

Wenn Sie sich in Form einer Mitgliedschaft für unsere Arbeit engagieren oder mehr über den Verein erfahren möchten, informieren wir Sie gern persönlich, telefonisch oder per E-Mail über die Beratungsstelle. Der Mitgliedsbeitrag beträgt 25 Euro pro Jahr, einen Mitgliedsantrag finden Sie hier.

Finanzierung

Die Jugend- und Drogenberatung Wolfsburg erfüllt mit ihrer Arbeit im Rahmen der freien Wohlfahrtspflege Aufgaben und Pflichen öffentlicher Sozialleistungsträger. Diese zahlen Zuschüsse für die zu leistende Arbeit.

In der Regel können die Angebote allerdings nicht zu 100% durch die staatlichen Zuwendungen finanziert werden. Deshalb muss die Jugend- und Drogenberatung einen Teil an so genannten Eigenmitteln aufbringen. Das sind beispielsweise Einnahmen durch Leistungen für andere Kostenträger (z.B. Rentenversicherung), Spenden und Gebühren für Angebote (Urinkontrollen, MPU-Vorbereitung, Präventionsveranstaltungen).

Ein Großteil der öffentlichen Zuwendungen ist projektgebunden, das heißt, die Finanzmittel müssen nachweislich in bestimmten Arbeitsbereichen verwendet werden.

Beispielsweise werden hauptsächlich

  • Beratung aus Mitteln der Stadt Wolfsburg, dem Land Niedersachsen und dem Landkreis Gifhorn,
  • Prävention aus Mitteln der Stadt Wolfsburg und des Landes Niedersachsen,
  • psychosoziale Betreuung aus Mitteln des Landes Niedersachsen,
  • die SonderBar aus Mitteln der Stadt Wolfsburg
  • das Projekt Glücksspielprävention aus Mitteln des Niedersächsischen Wirtschaftsministeriums finanziert.

Diese Art der Mischfinanzierung ist zwar relativ aufwendig, ermöglicht aber langfristig kostenfreie Nutzung fast aller Angebote und ein weltanschaulich und politisch unabhängiges Arbeiten.

Wir benutzen Cookies

Wir nutzen Cookies auf unserer Website, die für manche Funktionen notwendig sind (Session-Cookies). Wir verwenden aber keine Tracking Cookies.

Sie können jetzt selbst entscheiden, ob Sie diese Cookies zulassen möchten. Bitte beachten Sie, dass bei einer Ablehnung womöglich nicht mehr alle Funktionalitäten der Seite zur Verfügung stehen.