Eingliederungshilfe

Das Angebot der Eingliederungshilfe richtet sich überwiegend an suchtkranke Menschen, die aufgrund einer jahrelangen Drogenabhängigkeit an den körperlichen und psychischen Folgeschäden leiden.

Ziel ist es, eine weitere Verelendung der Menschen zu mindern und eine stationäre Unterbringung zu vermeiden, aufzuheben oder zu verzögern. Die Klienten werden in ihrem Alltag im Sinne der Hilfe zur Selbsthilfe unterstützt.

Grundlage der Eingliederungshilfe, die sich in Wolfsburg ambulant betreutes Einzelwohnen (abE) nennt, ist der § 55 SGB IX, dessen Ziel es ist, Menschen in ihrer gewohnten Umgebung eine Teilhabe am Leben in der Gemeinschaft zu ermöglichen.

Das Angebot des ambulant betreuten Einzelwohnens soll die Klienten dabei unterstützen, mehr Selbstsicherheit in der Alltagsbewältigung zu erlangen mit dem Ziel, am Ende der Maßnahme selbstständig in der eigenen Wohnung leben zu können.
Die Jugend- und Drogenberatung versucht, emotionalen und organisatorischen Halt zu geben: Wir stehen beratend zur Seite und unterstützen in alltags- und lebenspraktischen, sowie in administrativen Angelegenheiten. Schwerpunkt der Betreuung ist auch eine Rückfallprophylaxe und das Erkennen und Vermeiden rückfallgefährdender Situationen.

Inhalte des abE sind:

  • Wohnungssicherung, Wohnungspflege
  • Unterstützung bei lebenspraktischen Dingen (Alltagsbewältigung, Freizeitgestaltung, Tagesstrukturierung, Einkaufen etc.)
  • Sicherstellung der medizinischen Versorgung
  • Unterstützung im Umgang mit Finanzen, Ämtern und Behörden
  • Inanspruchnahme spezieller Hilfen (Schuldnerberatung, medizinische Hilfen, etc.)
  • Hilfestellung in Krisen- und Konfliktsituationen
  • Stärkung sozialer Kompetenzen
  • Hilfen bei der beruflichen Orientierung

Weitere Informationen und Hilfe

Wenn Sie weitere Informationen zu diesem Angebot haben möchten, können Sie sich über die Beratungsstelle informieren. Wenn Sie dieses Angebot nutzen möchten, helfen wir Ihnen gern bei der Beantragung.